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1.07.11

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Die Leinwand

wesentliches optisches rückgrat der inszenierung von Saint François d’Assise ist eine videoprojektion auf einem rundhorizont. da dieser die schlappen maße von 43 metern länge und 12 metern höhe hat, benötigt es natürlich auch etwas mehr aufwand als im home-cinema.

insgesamt 13 beamer sorgen für das bild und für diese wiederum ist Lea Heutelbeck und ihr team verantwortlich. da sich die beamer im schnürboden auch den platz mit den scheinwerfern und einer menge anderem technischen equipment teilen müssen, ist das ganze eine etwas mühsame sache. durch die steilen projektionswinkel entstehen starke verzerrungen die in nächtelanger feinarbeit entzerrt werden müssen.

die lüftung der beamer ist auf der bühne eine unerwünschte lärmquelle, daher wurden die beamer zusätzlich noch in schallkästen eingebaut. das bildsignal kommt über mehrere medienserver, die für eine verzögerungsfreie reaktion der beamer sorgt. was in der vorstellung dann nach leichtem licht aussieht, basiert auf einem gewaltigen haufen an technik, der eine menge aufmerksamkeit verlangt.

Von Frank Gassner

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