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20.06.11

Warum wir uns selbst besetzen lassen

Es ist ja nicht so, dass wir keine Affinität zum Internet hätten. Klar, wir bloggen, twittern, sind auf Facebook. Wir streamen live und spielen digitales Opern-Stadt-Land-Fluss. Tickets kaufen, Spielplan schauen – passiert alles im Internet. Unser Hauptgeschäft findet aber noch immer offline statt, und das seit über 350 Jahren. Live und direkt auf der Bühne des Nationaltheaters.

Ganz anders die urbanauten: Seit ein paar Jahren schon formieren sie ihre „Schwärme“ in München. Leicht und flexibel organisieren sie sich im Internet, gehen in den öffentlichen Raum und ziehen sich wieder zurück. Sie schütten Strände auf, wo sonst nur Durchgangsverkehr herrscht, werfen Konzepte wie Virtualität und Realität über den Haufen und denken den Stadtraum immer wieder neu.

Nun tun wir uns also zusammen. Wir lassen uns von denen besetzen, und das ganz freiwillig. Wo im Nationaltheater sonst absolute Konzentration auf das Bühnengeschehen herrscht, gibt’s Radau. Wo sonst Beethoven und Co. nichts zu suchen haben, auf Plätzen und Straßen, bringen wir sie hin. Die Stadt wird zur Bühne, die Oper zur Stadt.

Oper für alle? Haben wir jedes Jahr. Aber am 28. Juni heißt es nun auch: Oper von allen!!

Wir freuen uns darauf. Und wer mitmachen möchte, klickt hier:

Opernhausbesetzung

Von Johannes Lachermeier

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